5.4.11

Neuer Workshop 2011 / New Workshop 2011

Die GSCL AKs Texttechnologie und Maschinelle Übersetzung veranstalten gemeinsam mit META-NET am 27.09.2011 im Rahmen der GSCL Jahrestagung einen Workshop mit dem Titel "Sprachtechnologie für ein mehrsprachiges Europa". PDF: Call for Papers (Deutsch)

The Special Interest Groups "Text Technology" and "Machine Translation" in collaboration with META-NET will hold a workshop on "Language Technology for a Multilingual Europe" on 9/27/2011 next to the conference of the GSCL. PDF: Call for Papers (English)

Call for Papers: „Sprachtechnologie für ein mehrsprachiges Europa“

Ziel des Workshops ist es, verschiedene Gruppen um das Rahmenthema „Sprachtechnologie für ein mehrsprachiges Europa“ zusammen zu bringen. Dabei handelt es sich zum einen um Repräsentanten aus Forschung und Entwicklung von Sprachtechnologie, zum anderen um Nutzer aus verschiedenen, sehr diversen Bereichen. Zwei Beispiele der Anwendung von Sprachtechnologie sind die Unterstützung von Übersetzung und Lokalisierung durch (automatische) Übersetzung, und die Verarbeitung geisteswissenschaftlicher Texte mit sprachtechnologischen Methoden, wie automatische Indexierung, Textmining, Verknüpfung verschiedener Texte und weiterer Informationen über Sprachgrenzen hinweg etc.
Gemeinsam haben derartige Anwendungsfelder wie auch Forschung und Entwicklung, dass sie auf Ressourcen (Lexica, Korpora, Grammatiken, Ontologien etc.) und Tools beruhen beziehungsweise diese hervorbringen. Ein mehrsprachiges, durch Sprachtechnologie unterstütztes Europa kann nur realisiert werden, wenn für alle europäischen Sprachen eine adäquate, interoperable Infrastruktur von Ressourcen, inklusive Tooling zur Verfügung steht.
Zudem ist es notwendig, dass die erwähnten und weitere Gruppen von Sprachtechnologieentwicklern und Nutzern eine homogene Community bilden. Nur so kann es gelingen, die politische Akzeptanz des Themas „Sprachtechnologie“ in Europa langfristig zu sichern.

Themen und Beiträge

Der Workshop soll akademische und industrielle Forschung und Entwicklung sowie heterogene Anwendungsbereiche zusammenbringen, um die erwähnten technischen und politischen Voraussetzungen für Sprachtechnologie in Europa zu diskutieren. Einreichungen können folgende Aspekte thematisieren, ohne auf sie beschränkt zu sein:
• Forschung und Anwendung von Sprachtechnologie in verschiedenen Bereichen (Human Language Technologie, ICT, eHumanities, ...)
• Infrastruktur für sprachtechnologische Ressourcen
• Voraussetzungen für Interoperabilität sprachtechnologischer Anwendungen
• Sprachtechnologie und Standardisierung
• „Politische Perspektiven“ auf Anforderung an und Nutzen für Sprachtechnologie, aus Sicht von Forschern, Industrie und verschiedenen Nutzerkreisen

Form von Beiträgen
Die Begutachtung von Abstracts für Poster erfolgt anonym. Aus dem Papier darf daher die Autorenschaft nicht direkt hervorgehen. Einreichungen für Systemvorführungen müssen nicht anonymisiert sein.
Umfang und Format: maximal 2 Seiten in 11pt (ohne Literaturangaben), PDF.
Einreichung über das Konferenzsystem Exmaralda (Kategorie im Konferenzsystem: Eintrag für den Workshop lt-europa anwählen).

Organisatorisches

Termine
• Einreichung von Beiträgen: 15.5.2011
• Benachrichtigung über die Annahme der Beiträge: 15.6.2011
• Workshop: 27.9., Dienstag vor der GSCL-Konferenz

Programmkomitee
• Aljoscha Burchardt, DFKI
• Kurt Eberle, Lingenio
• Josef van Genabith, Dublin City University / Centre for Next Generation Localisation (CNGL)
• Ulrich Heid, Universität Hildesheim
• Jonas Kuhn, IMS Stuttgart
• Christian Lieske, SAP
• Henning Lobin, Universität Gießen
• Georg Rehm, DFKI
• Felix Sasaki, DFKI
• Uta Seewald-Heeg, Hochschule Anhalt
• Daniel Stein, Ludwig-Maximilians-Universität München
• Elke Teich, Universität Saarbrücken
• Andreas Witt, Institut für Deutsche Sprache Mannheim

Organisationskomitee
• Georg Rehm, DFKI
• Felix Sasaki, DFKI
• Daniel Stein, Ludwig-Maximilians-Universität München
• Andreas Witt, Institut für Deutsche Sprache Mannheim

Unterstützung
Der Workshop wird co-veranstaltet von den GSCL-Arbeitskreisen "Texttechnologie" und "Maschinelle Übersetzung" sowie von META-NET. META-NET ist ein europäisches Kompetenznetzwerk, das aus 44 Forschungszentren aus dem Bereich Sprachtechnologie besteht und 31 Länder abdeckt und derzeit eine strategische Allianz für Sprachtechnologie in Europa vorbereitet: META, die Multilingual Europe Technology Alliance.